Im Rahmen der Reihe „Nahaufnahme“ hat das ZDF-Morgenmagazin heute den Fernsehbeitrag „Mit dem Bus durch Essen“ im ZDF-Morgenmagazin ausgestrahlt. Der Beitrag ist hier abrufbar: https://www.zdfheute.de/video/zdf-morgenmagazin/zdf-morgenmagazin-nahaufnahme-busfahrer-100.html.
Die Ruhrbahn hat die Dreharbeiten zu diesem Beitrag bewusst unterstützt, da das Thema Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr für die Ruhrbahn von zentraler Bedeutung ist. „Die Sicherheit unserer Mitarbeitenden und Fahrgäste ist für uns als Ruhrbahn nicht verhandelbar. Sie hat oberste Priorität – im Fahrdienst ebenso wie in allen anderen Bereichen unseres Unternehmens“, betont Ahmet Avsar, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Ruhrbahn.
Sicherheit geht uns alle an und die Ruhrbahn arbeitet kontinuierlich daran, sie weiter zu stärken. „Wir setzen auf ein umfassendes Bündel an Maßnahmen, um den Mitarbeitenden einen sicheren Dienst zu ermöglichen und unsere Fahrgäste zu schützen. Dazu gehören technische und bauliche Schutzmaßnahmen, Überwachung und Bestreifung, klare Prozesse und Unterstützungssysteme ebenso wie Qualifizierung und Sensibilisierung. Gleichzeitig prüfen wir regelmäßig, wo wir unser Engagement weiterentwickeln und noch verbessern können“, so Avsar weiter.
Die Ruhrbahn versteht sich dabei als aktiver und verantwortungsvoller Teil der ÖPNV-Branche und setzt sich für einen guten und sicheren öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland ein. Die Ruhrbahn steht für Kooperation statt Konfrontation – mit dem klaren Ziel, die Attraktivität und Leistungsfähigkeit des öffentlichen Verkehrs nachhaltig zu stärken.
Ergänzende Fakten zum Thema Sicherheit im ÖPNV:
- Laut branchenrelevanten Erhebungen ist die Zahl der polizeilich erfassten Straftaten im ÖPNV in Nordrhein-Westfalen seit 2018 von 59.679 Fällen auf 95.887 Übergriffe im Jahr 2024 gestiegen – ein Plus von fast zwei Dritteln. Die Zahl der Straftaten im ÖPNV-Umfeld (Bahnhöfe und Haltestellen) hat sich im gleichen Zeitraum von 20.556 auf 42.096 Fälle sogar verdoppelt.
- Auch bei der Ruhrbahn ist ein Anstieg gemeldeter Vorfälle zu verzeichnen: von 110 Fällen im Jahr 2024 auf 139 Fälle im Jahr 2025 bei rund 125 Millionen Fahrgästen jährlich. Dabei ist davon auszugehen, dass es sich um eine Untergrenze handelt und die tatsächliche Zahl höher liegt. Die Ruhrbahn begegnet dieser Entwicklung konsequent, unter anderem mit Initiativen wie der Respekt-Kampagne.
- Die Fahrzeuge der Ruhrbahn sind umfassend mit Sicherheitstechnik ausgestattet: Solobusse verfügen über sieben, Gelenkbusse über acht Kameras; auch Straßen- und Stadtbahnen sind videoüberwacht. Überfalltaster ermöglichen es, in Notsituationen direkt die Leitstelle einzubinden und Videodaten zu sichern.
- Fahrerarbeitsplätze sind seit 18 Jahren durch Schutzscheiben gesichert und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Seit 2024 werden ausschließlich Busse mit sogenannten Panikräumen beschafft. Zudem nehmen Mitarbeitende regelmäßig an Deeskalations- und Selbstverteidigungstrainings teil.
Die Ruhrbahn stellt sich den aktuellen Herausforderungen mit klarer Haltung und arbeitet kontinuierlich daran, Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr weiter zu verbessern – für Mitarbeitende und Fahrgäste gleichermaßen.