Die Erneuerung der kommunalen Stadt- und Straßenbahninfrastruktur zählt zu den größten Herausforderungen für Verkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen. Gerade vor dem Hintergrund gestiegener Baukosten und veränderter Marktbedingungen gewinnen die Förderprogramme daher weiter an Bedeutung.
Die Ruhrbahn erhält rund 14 Millionen Euro Fördermittel für die Erneuerung ihrer Schieneninfrastruktur. Den Förderbescheid überreichte Nordrhein-Westfalens Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Oliver Krischer, am Montagabend im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung in Köln an Vertreterinnen und Vertreter von acht Verkehrsunternehmen und Kommunen aus Nordrhein-Westfalen. Für die Ruhrbahn nahm Dr. Linda Kisabaka, Sprecherin der Geschäftsführung, die Förderurkunde persönlich entgegen. „Eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur ist die Grundlage für einen attraktiven und zuverlässigen Nahverkehr. Die Förderung von Bund und Land ermöglicht es uns, unsere Infrastruktur gezielt zu modernisieren und langfristig leistungsfähig zu halten. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Dr. Linda Kisabaka, Sprecherin der Ruhrbahn-Geschäftsführung.
Mit einer Förderquote von 60 Prozent werden insgesamt zwölf Einzelmaßnahmen im Bediengebiet der Ruhrbahn in Essen und Mülheim gefördert. Bis auf die Erneuerung von zwei Fahrtreppen an der Haltestelle Essen Hauptbahnhof, umfassen die Maßnahmen ausschließlich die Erneuerung von Gleisen und Weichen. Die Förderung erfolgt über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen (§ 13 ÖPNVG) sowie aus Bundesmitteln nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG).
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