Als Zeichen der Identifikation der Ruhrbahn mit ihrer Heimatstadt Essen werden in diesem Jahr 32 neue Niederflurfahrzeuge auf die Namen von Essener Stadtteilen und Sehenswürdigkeiten getauft. Am 19. April machte „Stadtwald“ den Auftakt. Heute, am 23. Mai, wurden gleich vier Fahrzeuge auf dem Betriebshof Stadtmitte in der Beuststraße getauft (gleichwohl nicht alle Täuflinge anwesend sein konnten).
Michael Feller, Geschäftsführer der Ruhrbahn, freute sich über seine Gäste und die Taufpaten Gabriele Kipphardt, Bezirksbürgermeisterin Stadtbezirk IX, für Werden, Ratsherr und Vorsitzender des Ruhrbahn-Aufsichtsrates Ulrich Beul für Fischlaken und Ratsherr Yannick Lubisch für Heidhausen und Schuir. Feller: „Da sieht man mal, wie anziehend unser schönes Essen-Werden ist.“
Das bestätigten die Taufpaten mit ihren individuellen Taufsprüchen – Yannick Lubisch brachte die Stadtteile Heidhausen und Schuir gar mit dem Volkslied „Hoch auf dem gelben Wagen“ in Verbindung: „Ihr werdet nie die Landstreifen im Essener Süden erblicken, die unser ehemaliger Bundespräsident in seinem Lied gemeint haben muss. Und dennoch wünsche ich Euch und Euren Fahrgästen: Eine allzeit zuverlässige, pünktliche, sicher und fröhliche Fahrt – ebenerdig im gelben Wagen der Ruhrbahn.“
Ulrich Beul blickte auf Historie und Lokalkolorit: „Fischlaken gilt nicht nur als ältestes Dorf an der Ruhr, sondern hat auch alles, was unsere Stadt ausmacht: nette Menschen, Häuser, Bäume, die Nähe zu einem See und eine ehemalige Zeche. Mögest du (leider bis auf Fischlaken selber) all dies bei deinen Fahrten sehen: Zechen, Seen, Bäume, Häuser – und nette Menschen!“
Beschützende Worte sprach Bezirksbürgermeisterin Gabriele Kipphardt für das Fahrzeug „Essen Werden“ aus: „Mögest du stets mit all deinen Insassen dein Ziel sicher erreichen und mögest du nie Vandalismus und aggressives Verhalten erleben müssen.“
Die nächste NF4-Taufe auf den Namen „Baldeneysee“ findet am 25. Juni statt.





