Tarifanpassungen im VRR

Änderungen der Preise, neue Tickets

14.12.2017 | 09:00

Das neue Jahr bringt neue Tarife und Tickets im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Ab dem 1. Januar 2018 erhöht der VRR die Ticketpreise um durchschnittlich 1,9 Prozent.

Gut zu wissen – A2 (Mülheim) und A3 (Essen)
Durch das unterschiedliche Leistungsangebot im Bereich der Preisstufe A wird zukünftig preislich beim Einzelfahrschein unterschieden. Die Preise orientieren sich am Preisniveau A1, A2 und A3, die im Bereich der Zeitkarten bereits eingeführt worden sind.

Zum Start am 1. Januar 2018 bleiben die Preisstufen A1 und A2 unverändert bei 2,70 Euro. Für die Preisstufe A3 erhöht sich der Preis auf 2,80 Euro.

Für die Fahrgäste der Ruhrbahn bedeutet das: Da Essen eine „A3-Stadt“ ist, gilt dort und in den zugehörigen 2-Waben-Beziehungen der höhere Preis. Fährt man von Essen (A3) nach Mülheim (A2) oder umgekehrt gilt für den Fahrgast ebenfalls die Stufe A3.

Alle neuen Ticketpreise sind ab 1. Januar 2018 in der App Essen Mobil und Mülheim Mobil App verfügbar.

Und das ändert sich noch:

24/48-Stunden-TicketsEssen und Mülheim erleben
Das 24/48 Stunden-Ticket ersetzt das bekannte TagesTicket: Mit Jahresbeginn ist das Ticket nach der Entwertung 24 bzw. 48 Stunden im gewählten Geltungsbereich für bis zu 5 Personen gültig.

Überleitungsregelung:
Alle mit Preisstand 2017 gekauften Einzel, 4er-, Tages- oder ZusatzTickets sind noch drei Monate gültig und können für Fahrten mit Bus und Bahn im jeweiligen Geltungsbereich genutzt werden. Zudem können Nahverkehrskunden diese alten Tickets bis zum 31. Dezember 2020 in allen KundenCentern und bei einigen Vertriebspartnern gegen Tickets mit dem neuen Preisstand eintauschen. Sie zahlen lediglich die Differenz zwischen altem und neuem Preis.

Alle Tarifänderungen  des VRR finden Sie hier