Mobilstation (H) Parkfriedhof

Fördertitel
KSI: Mobilstation Haltestelle Parkfriedhof in Essen

Laufzeit
01.10.2019 – 30.09.2021

Partner
Projektträger Jülich

Förderkennzeichen
03K12147

Ziel und Inhalt
Die Stadt Essen verfolgt auch weiterhin das in der Bewerbung für die Grüne Hauptstadt (beschlossen vom Rat der Stadt Essen) aufgezeigte, ambitionierte verkehrliche Ziel, einen Modal Split von 25% je Verkehrsart für das Jahr 2030 zu erreichen.

Die Verknüpfung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes erweitert um das CarSharing zu einem sogenannten Mobilitätsverbund erscheint als vielversprechender Ansatz, um den Modal Split in die von der Stadt Essen gewünschte Richtung zu ändern und das Angebot von Bus und Bahn zu ergänzen. Der ÖPNV bietet für viele Wege ein gutes Mobilitätsangebot aber eben nicht für alle. Diese Lücke schließen Leihfahrräder, das eigene Fahrrad und CarSharing oder auch das Taxi. Gerade die Möglichkeit, Fahrräder vor Ort sicher abstellen zu können erweitert die aufgezeigten Varianten, eine Haltestelle komfortabel zu erreichen. Das Zusammenführen dieser Verkehrsangebote an einem Ort ermöglicht lückenlose Mobilitätsketten sowie die generelle Auswahl zur Nutzung aller Mobilitätsmodi an einem Ort.

Die Ruhrbahn GmbH hat dazu - als Mobilitätsdienstleister für die Stadt Essen - ein Konzept entwickelt, um ein Netz von 10 bis 12 Mobilstationen im Stadtgebiet aufzubauen. Mit der beantragten Förderung soll eine Station in Essen-Huttrop umgesetzt werden.

Bisher gibt es in Essen eine solche Verknüpfung aller o.g. Verkehrsträger an den zwei Standorten Landgericht (Grenze Holsterhausen/Rüttenscheid) und am Verkehrsplatz Bahnhof Steele S. Derzeit werden ebenfalls im Rahmen der Nationale KIimaschutzinitiative zwei weitere Mobilstationen an den Haltestellen Florastraße und ZOB Kupferdreh errichtet.

Im Hinblick auf eine geplante Netzentwicklung und Verankerung des Gedankens in der Gesamtstadt gilt es, weitere Standorte zu entwickeln.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfsstellungen und investiven Fördermaßnamen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.