Viel Komfort für die Fahrgäste

Verkehrsplatz Steele offiziell eröffnet

03.11.2010 | 16:38

Rudolf Jelinek, 1. Bürgermeister der Stadt Essen, Klaus-Peter Wandelenus, Technischer Vorstand der EVAG und Wolfgang Weber, Aufsichtsratsvorsitzender der EVAG bei der feierlichen Eröffnung des Verkehrsplatz Steele.

„Der Verkehrsplatz Steele hat ein neues Gesicht bekommen. Und unsere Fahrgäste freuen sich über den neuen Komfort“, erklärt Klaus-Peter Wandelenus (Technischer Vorstand, EVAG) mit Stolz. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit konnte der Verkehrsplatz Steele Ende August in Betrieb genommen werden. Jetzt wurde er offiziell eröffnet. Der Verkehrsplatz Steele zählt nach dem Hautbahnhof zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Essens. Bereits in den siebziger Jahren entstand das noch heute gültige Konzept, mit Bussen zentral den Verkehrsplatz anzusteuern und von dort aus die Fahrgäste mit der S- oder Straßenbahn in Richtung Stadtmitte zu befördern.

Rund 20.000 Fahrgäste nutzen jetzt täglich den stufenlosen Ein- und Ausstieg über alle Ebenen zu Tram, Bus und S-Bahn. Ankunfts- und Abfahrtsorte der Straßenbahnen wurden so angelegt, dass die Busse bequemer erreicht werden können. Eine großzügige Überdachung des Verkehrsplatzes, der Verkehrswege und der Wartebereiche sorgen für einen komfortablen Umstieg. Geplant wurde die Baumaßnahme durch die Architekten der Essener Verkehrs-AG (EVAG).

Positive Resonanz

„Von unseren Kunden und auch von den Fahrerinnen und Fahrern wird der Verkehrsplatz Steele sehr gut angenommen, wir bekommen nur positive Rückmeldungen“, erklärt Projektleiter Siegmund Fischotter (Immobilienmanagement EVAG). Die Liste der Neuerungen ist lang: Ein taktiles Leitsystem und Infosäulen, die auf Knopfdruck akustische Informationen senden, helfen sehbehinderten Menschen ihre Tram- und Buslinie zu finden. In den großen, modernen Edelstahlstelen befindet sich außerdem die Dynamische

Fahrgastinformation (DFI). Diese gibt Auskunft über die tatsächlichen Abfahrtszeiten von Bus und Tram. Zwei Tramsteige und zehn Bussteige gewähren nun auf dem Verkehrsplatz Steele einen barrierefreien Umstieg. Das große, lichtdurchlässige Dach misst 3.256 Quadratmeter und ist nach dem Vorbild der Münchener Allianz Arena gefertigt. Im neuen Gebäude des Verkehrsplatzes Steele befinden sich ein Fahreraufenthaltsraum der EVAG, öffentliche Toiletten und ein Kiosk.

Für die komplette Baumaßnahme wurden neun Millionen Euro investiert. Rund sechs Millionen Euro sind aus Landesmitteln zur Förderung von Investitionen des ÖPNV bezahlt worden sind. Die verbliebenen drei Millionen Euro wurden von der EVAG getragen.