Ruhrbahn ist "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber"

Erweiterte Re-Zertifizierung durch ADFC

21.04.2021 | 16:40

Über die frisch als fahrradfreundlich rezertifizierte Ruhrbahn freuen sich (v.l.n.r.): Ruhrbahn-Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Beul, Ruhrbahn-Geschäftsführer Michael Feller, Auditor Andreas K. Bittner (ADFC), Projektleiter Marc Büser (Ruhrbahn) und Ruhrbahn-Aufsichtsratsmitglied und EFI-Sprecher Rolf Fliß.

Flexibel mobil ans Ziel – das gilt auch für den Weg zur Arbeit. Als Mobilitätsdienstleister möchte die Ruhrbahn ihren Mitarbeitenden die besten Voraussetzungen bieten, um mit dem Fahrrad umweltfreundlich und gesundheitsbewusst zur Arbeit zu gelangen. Für diese Bemühungen ist die Ruhrbahn erneut durch den ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.) mit dem EU-weiten Siegel „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Silber für die nächsten 3 Jahre ausgezeichnet worden. „Der Ruhrbahn ist es gelungen ihren guten Silberstandard zu halten, die Fahrradfreundlichkeit kontinuierlich zu verbessern und auf weitere Standorte auszuweiten“, sagt Andreas K. Bittner (ADFC), der das Audit verantwortet hat.

Bereits im April 2018 hatte sich die Ruhrbahn der Herausforderung zur Zertifizierung gestellt und wurde als erstes Essener Unternehmen auditiert. Die Verwaltung in Essen-Rüttenscheid wurde nun erfolgreich rezertifiziert. Dabei wurden auch fast alle Standorte in die Rezertifizierung mit einbezogen und sind nun ebenfalls als fahrradfreundlich ausgezeichnet: Ruhrallee, Stadtmitte und Schweriner Straße in Essen sowie Rosendahl in Mülheim. Die Bewertung des kürzlich in Betrieb genommenen Interimsbetriebshof in der Econova-Allee soll ebenfalls noch folgen. Ruhrbahn-Projektleiter Marc Büser: „Wir sind dank des Zertifizierungsprozesses für das Thema Fahrradfreundlichkeit sensibilisiert. Zwar gibt es noch Anpassungsbedarf, z.B. die Erneuerung und Ausweitung von einzelnen Radabstellmöglichkeiten, diese werden wir aber kurzfristig angehen.“

Um die Zertifizierung zu bekommen und auch zu behalten, müssen eine Vielzahl von Kriterien erfüllt sein oder ihre Planung belegt werden. Neben einer fahrradfreundlichen Infrastruktur gehören auch Informationsmöglichkeiten über das interne Intranet und verschiedene Aktionen wie z.B. ein jährlicher Fahrrad-Frühjahrscheck dazu. Michael Feller, Geschäftsführer der Ruhrbahn, freut sich über das wachsende fahrradfreundliche Angebot: „Damit positioniert sich die Ruhrbahn als zukunftsfähiger und attraktiver Arbeitgeber. Als Mobilitätsdienstleister ist es nur konsequent, dass wir auch unseren Mitarbeitenden das Radfahren zur Arbeit erleichtern.“ Auch Ulrich Beul, Aufsichtsratsvorsitzender der Ruhrbahn, ist überzeugt: „Radfahren ist gesundheitsfördernd und leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag, um die nachhaltige Mobilität zu steigern. Die Zertifizierung als fahrradfreundlicher Arbeitgeber zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Auch Rolf Fliß, Aufsichtsratsmitglied der Ruhrbahn und Sprecher der EFI (Essener Fahrrad Initiative) freut sich über den stetigen Optimierungsprozess: „Die  Ruhrbahn schafft die passende fahrradfreundliche Infrastruktur und berücksichtigt diese nicht nur in aktuellen sondern auch in zukünftigen Umbauten.“

Auch über die fahrradfreundlichen Maßnahmen vor Ort trägt die Ruhrbahn zum Fortschritt des Themas bei: „Mit dem zusätzlichen Engagement im Netzwerk Essener Arbeitgeber ist die Ruhrbahn damit definitiv eine Multiplikatorin für das Thema Fahrradfreundlichkeit- und mobilität in Essen und auch darüber hinaus“, so Andreas K. Bittner vom ADFC.