Die Essener Verkehrs-AG wird zur „Notinsel“

Vier neue Anlaufpunkte geben Kindern Sicherheit

27.02.2012 | 14:14

Das „Notinsel"-Logo klebt dank Cornelia Lang (r.), Projektleiterin beim Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V. (VKJ), und Agnes Deja, Projektleiterin bei der Essener Verkehrs-AG (EVAG), ab sofort an vier Standorten der EVAG.

Vier Standorte der Essener Verkehrs-AG (EVAG) sind ab sofort Teil des bundesweiten Projektes „Notinsel": die KundenCenter Berliner Platz und Hauptbahnhof, der dortige InfoPoint und das Verwaltungsgebäude Erzhof in der Zweigertstraße. 

Alle Geschäfte und Institutionen mit dem „Notinsel"-Zeichen an der Tür signalisieren: „Wo wir sind, bist Du sicher". „Sie bieten Kindern Zuflucht und setzen darüber hinaus ein deutliches Zeichen für den Kinderschutz und gegen potentielle Täter", erklärt Cornelia Lang, Projektleiterin beim Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V. (VKJ). Der Verein ist Träger der Aktion „Notinsel" in Essen. 

„Vom Grund auf helfen wir bereits jetzt jedem Kind, das zu uns kommt. Mit der Partnerschaft intensivieren wir diesen Grundsatz und freuen uns, Teil von dem Projekt 'Notinsel' zu sein ", erklärt Agnes Deja, Projektleiterin bei der EVAG. Der Sticker mit dem „Notinsel"-Logo klebt nun gut sichtbar an den Eingängen der vier Standorte. 

Die „Hänsel und Gretel"-Stiftung hat das Projekt „Notinsel" 2002 in Karlsruhe gestartet. Bundesweit überträgt sie es auf Partner, die die Aktion in Städten, Gemeinden und Landkreisen als Träger organisieren. Der VKJ hat das Projekt „Notinsel" im Dezember 2010 in Essen eingeweiht. Schirmherr ist Oberbürgermeister Reinhard Paß. 

„Kinder erleben immer häufiger, dass der Schulweg und auch das Leben in der Stadt zum Gefahrenweg werden und Angst und Gefahr zum Alltagsleben gehören", erklärt Cornelia Lang, Projektleiterin des VKJ. Mit den Standorten der EVAG erhöht sich die Anzahl der Anlaufpunkte auf nun insgesamt 275 in ganz Essen.