Bester Mobilitäts-Mix an einem Ort

Ruhrbahn eröffnet dritte Mobilstation in Essen

11.08.2020 | 16:46

Eröffnen dritte Mobilstation: Michael Feller (GF Ruhrbahn), Simone Raskob (Umwelt-, Verkehr- und Sportdezernentin), Uwe Bonan (GF Ruhrbahn) und Rolf Fliß (Mitglied im Aufsichtsrat Ruhrbahn).

Mit der Straßenbahn in die Innenstadt, mit dem CarSharing-Auto zum Einkaufen, mit dem Leihfahrrad einen Ausflug machen oder mit dem eigenen Fahrrad von zu Hause zur Haltestelle und mit der Straßenbahn weiter ans Ziel. Nach den Mobilstationen am Landgericht und am Verkehrsplatz Steele nimmt die Ruhrbahn nun ihre dritte Mobilstation an der Florastraße in Betrieb. 

Die Zusammenführung der Verkehrsmittel an einem Ort macht den Wechsel zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln für Ruhrbahn-Kunden einfach und komfortabel. Digital unterstützt wird dies durch die Ruhrbahn-App ZÄPP: in der ZÄPP findet der Kunde Informationen zu allen Verkehrsmitteln und hat zudem die Möglichkeit, Tickets zu kaufen und Leihfahrräder, CarSharing-Autos oder eine Radbox für sein eigenes Fahrrad zu buchen. „Der ÖPNV bietet für viele Wege ein gutes Mobilitätsangebot, aber eben nicht für alle. Diese Lücke schließen Leihfahrräder, CarSharing, das eigene Fahrrad oder auch das Taxi. An den Mobilstationen der Ruhrbahn werden die verschiedenen Verkehrsmittel optimal miteinander verknüpft. Für mich sind die Mobilstationen daher ein wichtiger Baustein, um die Ziele des Modal-Splits von 25 % für alle Verkehrsarten zu erreichen“, erklärt Simone Raskob, Umwelt-, Verkehr- und Sportdezernentin der Stadt Essen. 

Bester Mobilitäts-Mix an einem Ort
An der Haltestelle Florastraße steigen täglich rund 4.000 Fahrgäste der Ruhrbahn ein und aus. Die neue Mobilstation an der Florastraße ist ausgestattet mit drei CarSharing-Stellplätzen, sieben Leihfahrrädern von Metropolradruhr, fünf Fahrradboxen, zwei innogy-Ladesäulen für E-Autos sowie einem Taxi-Halteplatz. Sieben überdachte Radabstellplätze sorgen für mehr Komfort und neue Bänke und Abfalleimer sowie Neupflanzungen verbessern die Aufenthaltsqualität im Allgemeinen deutlich. „Unsere Kunden wünschen sich eine auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene und maßgeschneiderte Mobilität. Mit den Mobilstationen wollen wir unseren Fahrgästen gemeinsam mit unseren Partnern eine optimierte und lückenlose Reisekette für alle Mobilitätszwecke als echte Alternative zum eigenen Auto anbieten“, erklären die Ruhrbahn-Geschäftsführer Michael Feller und Uwe Bonan. „Aus der Haushaltsbefragung der Stadt Essen wissen wir, dass in Rüttenscheid bereits 53 % der Bürgerinnen und Bürger die verschiedenen Verkehrsmittel des Umweltverbundes nutzen. Wir sehen daher an der Florastraße, einem dicht besiedelten, urbanen Bereich in Rüttenscheid, die vielversprechende Chance, weitere Bürgerinnen und Bürger für die Nutzung von ÖPNV, Fahrrad und CarSharing zu begeistern“, so Feller und Bonan weiter. Derzeit sind mit der Florastraße drei Mobilstationen in Betrieb. Zwei bis drei weitere Standorte werden voraussichtlich dieses Jahr noch folgen. Ziel ist es, ab 2021 pro Jahr zwei weitere Mobilstationen umzusetzen. Bei der Auswahl der Standorte wird die Gesamtstadt berücksichtigt aber auch anstehende Umbauten von Haltestellen. 

„Ich bin froh, dass es jetzt endlich gelungen ist, im baulich hochverdichteten Rüttenscheid einen weiteren hochattraktiven Dreh- und Angelpunkt für umweltfreundliche Mobilität gefunden zu haben. Als weiteren Mobilpunkt wünsche ich mir schon jetzt den S Bhf Süd bzw. im Raum Witteringplatz“, freut sich Rolf Fliß, Mitglied im Aufsichtsrat und beratendes Ratsmitglied in der BV II; die BV II hat das Vorhaben mit 10.000 € aus BV-Mitteln unterstützt. 

Betroffene Linie(n):

Betroffene Haltestelle(n):

Haltestelle Florastr.